George
Graham und John Arnold - zwei
klangvolle Namen in der langen
Geschichte der Uhrmacherei. Wie
die Namen schon vermuten lassen,
handelt es sich nicht um schweizer
Uhrmacher, sondern vielmehr um
berühmte britische Uhrmacher
des ausgehenden 17. und 18.
Jahrhunderts.
George Graham darf sich zu Recht
als Urvater der Chronographen rühmen,
denn er war es, der für den
großen Sternenforscher Edmond
Halley den ersten Chronographen
der Geschichte erschuf.
John Arnold war dagegen maßgeblich
an der Lösung der Längengrad-Bestimmung
auf See beteiligt. Er hatte somit
einen großen Anteil an der
Entwicklung des britischen Empires
zur führenden Nation auf den
Weltmeeren. Parallel war auch der
berühmte Abraham-Louis-Breguet
für einige Zeit in London
zur Ausbildung bei John Arnold.
Der begeisterte Breguet stattete
später als Hommage an John
Arnold, eine Taschenuhr Arnold´s
mit einem seiner ersten Tourbillons
aus.
Uhren der beiden Uhrmacher tauchen
heute nur noch sehr selten auf
Auktionen der bekannten Auktionshäuser
zu entsprechend hohen Preisen auf.
Im Jahre 1995 entschloß sich
ein junger Schweizer, Eric A. Loth,
nach erfolgreichen Jahren in der
Swatch Group und als ehemaliger
Chef von Bulgari Uhren, George
Graham und John Arnold als Uhrenmarken
wieder aufleben lassen. Überzeugt
von seiner Vision, konnte er u.a.
zwei bekannte Persönlichkeiten
unserer Branche als Partner für
seine Unternehmung „The British
Masters“ gewinnen, den bekannten
Londoner Juwelier Asprey sowie
Ernst Thomke, technischer Urvater
der Swatch-Uhr.
Ziel aller Gesellschafter
ist es, hochwertige Zeitmesser
in der Tradition ihrer Namensgeber
zu kreieren. Dabei wird besonderes
Augenmerk auf die Entwicklung neuer
technischer und gestalterischer
Lösungen gelegt und gleichzeitig
ein hervorragendes Preis- Leistungsverhältnis
geboten.